Shop officiel de merchandising FFLS 2019 Zoug

Retourner à la page précédente.

Désolé, cet article est seulement disponible en Deutsch. Pour le confort de l’utilisateur, le contenu est affiché ci-dessous dans une autre langue. Vous pouvez cliquer le lien pour changer de langue active.

VOM CHRIESIBAUM ZUM FESTABZEICHEN

„Ich bin stolz, dass ich die Festabzeichen fürs Eidgenössische Schwingfest in Zug mitproduzieren darf“, sagt eine über das ganze Gesicht strahlende Somari Kamer. „Ich hoffe, dass die Leute viel Freude daran haben werden.“

Die gebürtige Nepalesin, aufgewachsen in der Schweiz, ist ein grosser Schwingsportfan. Man trifft sie an diversen Schwingfestanlässen in der Innerschweiz und immer am Bergfest auf der Rigi. Auch Eidg. Schwingfeste hat sie schon mehrmals besucht. Somari arbeitet in der zuwebe in Baar, wo die Festabzeichen in liebevoller Handarbeit hergestellt werden.

Jedes Abzeichen ist ein Unikat, hergestellt aus Zuger „Chriesiholz“. Die Sägerei liefert 5 m lange und 70 cm dicke Holzplatten an, die in der zuwebe zu Ein-Meter-Platten zugeschnitten und verarbeitet werden. Ein ganzer Stapel türmt sich vor der Tisch-Kreissäge auf. „Daraus stellen wir etwa 4000 Abzeichen her“, erklärt Patrick Helbling, der die Schreinerei-Werkstatt zusammen mit Werner Frick leitet. Das Team besteht aus zehn Mitarbeitenden, davon sind zwei Lernende.

In einem ersten Schritt trennt Adrian Besmer die Rinde ab und schneidet schmale Leisten zu. Den gehobelten Leisten werden dann die Längskanten gefast, das heisst, die Kanten werden gebrochen und in einem nächsten Schritt werden sie zu kleinen Plättchen zugeschnitten. Diese haben nun bereits Abzeichen-Grösse. Mit einem Brandstempel wird das ESAF 2019 Zug-Logo eingebrannt. Dies braucht Kraft, aber auch Feingefühl. „Man darf nicht zu lange drücken, aber auch nicht zu kurz“, so Patrick Helbling. Der Stempel wird begutachtet und das Abzeichen ausgemustert, sollte er nicht gelungen sein. Je nach Maserung des Holzes wird der Druck manchmal nicht wie gewünscht. Das Stempeln wird immer von den gleichen zwei Mitarbeitenden ausgeführt; bei den anderen Arbeitsschritten wird abgewechselt.

Nach dem die Abzeichen bedruckt sind, werden an der Bandschleifmaschine die Längskante geschliffen. Somari Kramer und Luca Stringari zeigen, wie die stumpfen und spitzen Winkel sowie die Längskanten gefast werden. Sie sind konzentriert und mit viel Eifer am Werk. Alois Betschart bohrt die Löcher für die Anstecknadel auf die Rückseite und erklärt, wie er die Plättchen einlegen muss, damit die Bohrungen an der richtigen Stelle sind. Somari brennt auf der Rückseite den Schriftzug zuwebe.ch ein und schon geht’s weiter zum Lernenden Nicolas Huber, der den Feinschliff macht. Er rundet von Hand die Ecken und Kanten ab. In einem nächsten Arbeitsschritt werden die Abzeichen geölt; der Stempel wirkt nun intensiver und die unterschiedlichen Holzmaserungen kommen zum Vorschein.

Zum Schluss schraubt Daniele Tuoto die Broschennadeln an, wofür Geschicklichkeit und Feinmotorik gefragt ist. Nun sind die Festabzeichen fertig und werden in Säcken abgepackt der Firma Adcom zugestellt, die den esafshop betreibt. Hier können die mit viel Liebe und Stolz hergestellten Festabzeichen bestellt werden.

Die zuwebe-Mitarbeitenden freuen sich, wenn sie das Abzeichen am Fest an vielen Besucherinnen und Besucher sehen werden.

Text und Fotos: Brigitte Huwyler

Produits connexes

En stock

En stock

Set de Jass

CHF 20.00

En stock

ESAF Sackmesser
ESAF Sackmesser